macht:platz — Performance des Kollektivs Mütterkünste

Am 17. Oktober 2026 verließ die Ausstellung WHO CARES?! den Ausstellungsraum. Das Kollektiv Mütterkünste brachte seine multimediale Performance macht:platz auf den Vorplatz des Palais Hirsch — bei Regen, vor wechselndem Publikum, mitten im Stadtraum Schwetzingens.

Rote Stoffe, rote Körper, rote Ölfässer. Aus dem Off: weibliche Stimmen, die von Erfahrungen im öffentlichen Raum erzählen — von Nachrufen, Pfeifen, körperlichen Übergriffen. Die Performerinnen bespielten den Platz als Akt der Selbstermächtigung und der künstlerischen Rückeroberung: Orte, die als unsicher empfunden werden, wurden neu bespielt und neu gedacht.

macht:platz versteht sich als feministische Befragung des öffentlichen Raums — und als körperliche Antwort auf die Leitfrage der Ausstellung: Wer sorgt? Wer trägt Verantwortung? Wer bekommt Platz?

Das Kollektiv Mütterkünste ist ein Zusammenschluss von Künstlerinnen, die Mutterschaft und künstlerische Praxis zusammendenken. Ihre Arbeit fragt nach dem Platz, den beides bekommt — in der Gesellschaft, im Stadtraum, im Kunstbetrieb.

Die Performance wurde von The GAP Project Heidelberg als Programmpartnerin der Ausstellung WHO CARES?! präsentiert. Produktion und Begleitung: Tereśa Braunschweig.

Ein großer Dank geht an die Performerinnen: Angela Siebold, Diane j Spitzer, Lydia Juliana Eller, Laura Ocama Albrecht, Massa Levg, Miriam Lemdjadi, Rica Matthes, Sarah Hanagarth, Zarah Herr

Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Projektförderung des Landesverbands Freie Tanz- und

Theaterschaffende Baden-Württemberg (LaFT BW) e.V.

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WHO CARES?!